KLIMA UND UMWELTSCHUTZ

Was bringen Wir und unser Campingplatz hier ein ?

 

  • Nutzung der Sonnenenergie für die Brauchwassererwärmung
  • Neupflanzungen und Neugestaltung der Campinganlage nach den Grundsätzen der Perma-Kultur-Gärten (Vorbilder: Fam. Maag, Sepp Holzer)
  • Teilnahme am Projekt EcoCamping 2 und EcoCamping 3
  • Wasserspararmaturen an den Waschbecken
  • Rasenschnitt nicht mehr wöchentlich sondern monatlich (CO²-Verminderung)
  • Terassenböschungen wird die Möglichkeit gegeben sich natürlich zu entwickeln, auf kontinuierlichem Pflanzen-Schnitt wird komplett verzichtet.
  • Schaffung von Rückzugsmöglichkeiten für Vögel und Tiere
  • Bau von Trockenmauern mit weitestgehendem Verzicht auf konventionelle Baumaterialen wie Beton
  • Schaffung und Anbringung von Nisthilfen
  • Bau von Insekten-Hotels an weniger frequentierten Standorten unseres Campingplatzes.
  • Nutzung der vorhandenen natürlichen Ressourcen als Baumaterial
  • weitestgehender Verzicht auf Versiegelung der Wege und Strassen
  • Umgestaltung zu einer barrierefreien Anlage
  • Obstbaumterrassen
  • Entsorgung der Abfälle nach getrennten Fraktionen
  • möglichst Verwendung von Elektro-Fahrzeugen am Platzgelände
  • Teilnahme an der Initiative gegen Agro-Gentechnik. Mehr Info gibt es hier

 

Wir sind keine Botaniker, Wir sind auch keine Vogelkundler.

Wir, meine Frau, mein Sohn, meine Eltern und Schwiegereltern, Frau Härtl und unser gesamtes Team haben nur die Freude und den Auftrag erkannt, unsere Natur, Umwelt und alles was dazugehört zu schätzen und zu schützen.

Unser erster Schritt in diese Richtung war die Teilnahme am Projekt Ecocamping2. Klicken Sie hier um mehr Infos über dieses Projekt zu erhalten

Deshalb sind wir um jede Anregung, jede berechtigte Kritik, jeden Hinweis, der unser derzeit sehr begrenztes Wissen erweitert, äußerst dankbar.

LEBENSRAUM CAMPINGPLATZ

Nisthilfen für Tiere, Vögel und Insekten u.v.m.

auf unserem gesamten Campinggelände verteilen wir kontinuierlich verschiedene Nisthilfen für Vögel und Insekten. Bestehende oder natürlich gewachsene Brutplätze unserer heimischen Tierwelt werden erhalten.

Nester in Bäumen oder Sträuchern werden gepflegt und bei Bedarf abgezäunt, um den Tieren eine größtmögliche Ruhestätte für die Nachkommen zu gewährleitsten.

nachfolgend einige Impressionen...

SPERLINGSKOLONIE

Standort: Trafostation

erstellt im Jahre 2000

Hier wurden Löcher in die Holzfassade gebohrt um den Vögeln dort die Möglichkeit zu geben geschützt zu nisten.

INSEKTENHOTEL AUS EINEM HOLZSCHEIT

Standort: Werkstatt

hier habe ich ein Holzscheit wie einen Schweizer Käse durchlöchert und an die Südseite unserer Werkstatt aufgehangen.

hier sollten sich einige nützliche oder seltene Insekten (wie z.B. Schlupfwespen) ansiedeln

Lebensraum Brennesselhecke

Standort: Unter den 100jährigen Eichen

Ich habe lange gebraucht um diese Hecke schätzen zu lernen.

Die Brennessel - wie oft hat Sie mir Schmerzen zugefügt. Wie oft habe ich auch Marienkäfer und andere schöne und nützliche Tiere die mich an meine Kindheit erinnern dort gefunden.

Wie oft hat meine Mutter dort frische Blätter abgepflückt um sich den legendären Brennessel Tee zuzubereiten.

Deshalb steht diese Hecke von ca. 5m Länge und 2m Breite unter besonderen Schutz.

Maulwürfe und deren Maulwurfhügel

Standort: Liegewiese

Früher vor nicht allzu langer Zeit habe ich sämtliche Hebel in Bewegung gesetzt um die lästigen Maulwürfe auf unserem Gelände loszuwerden.

Mittlerweile habe ich bemerkt, dass ich nicht als Sieger hervorgehe. Ich habe es zeitweilig geschafft die Maulwürfe zu vertreiben - gekommen sind sie wieder.

Nachdem ich mich etwas über das Tier bei Wikipedia erkundigt habe, sehe ich diese Hügel mit anderen Augen und habe beschlossen diese Humushügel zu tolerieren.

Nach einiger Beobachtungszeit stellte sich heraus, dass die Maulwurfhügel immer nur parziell begrenzt sind und sich flächenmäßig nicht ausdehnen.

Deshalb werde ich diese Fläche die nur 15qm unserer Liegewiese beanspruchen, auch der Natur übergeben.

Infos bei Wikipedia : klick

"Insektenhotel" aus Drahtgabionen

Standort: "Eingangsbereich unter den Eichen"

Heute, den 14.6.08 habe ich das Projekt "Insekten-Hotel unter den Eichen" realisiert. Ich arbeitete nach der Bauanleitung die mir Herr Maag von den "Vergessenen Künste" zukommen liess.

Was ist ein Insekten-Hotel ? Warum ein Insekten-Hotel ?

Diese Frage wollte ich als erstes beantwortetet wissen, bevor ich mit dem Bau begann (hier der Link)

Nachdem ich den Standort festgelegt habe begann ich mit dem Zusammenbau der ersten Gabione.

Ich verankerte diese mit tiefen Eisenstangen und befüllte das "Fundament mit schwerem Material, wie Ackersteinen, Bruchsteinen, Lochziegel etc.

Nachdem diese gefüllt war baute ich die zweite Gabione auf und befüllte diese mit Bruchsücken aus Ton-Dachplatten, Loch-Ziegel-Bruchstücke, Holz-Rundlingen, Schilf, Hohläste (Holunder, Himbeere), Schilf, Eichenlaub, und zuletzt frisches Gras (soll zu Heu werden)

Daneben richtete ich Rundlinge einer frisch geschnittenen kranken Trauben-Kirsche, deren Kern schon leicht krank war. Hier denke werden sich ebenfalls im Laufe der Jahre Kleintiere ansiedeln. (Ich denke auch darüber nach, aus dem Holz einen Specht-Nistkasten zu bauen - dies überlasse ich der Zeit)

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